Letzenbergkapelle Malsch
Besuche die Wallfahrtskapelle „Sieben Schmerzen Mariens“ auf dem Letzenberg in Malsch und erlebe einen Ort der Ruhe und Besinnung. Mit ihrem atemberaubenden Blick über den Kraichgau und die Rheinebene lädt die Kapelle zu einem unvergesslichen Spaziergang durch die Weinberge ein, auch der Jakobsweg Rothenburg–Speyer führt hier vorbei.
Ob bei klarem Wetter oder in der Stille des Gebets – dieser Ort bietet mehr als nur eine Kapelle,
er öffnet die Seele für neue Perspektiven.

Geschichte
Erstmals wird der Letzenberg als Wallfahrtsort 1296 erwähnt.
Im 18. Jh. wurde eine Kapelle erwähnt, später aber nicht gebaut. Erst um 1902–1905 entstand die heutige Kapelle. Der Grundstein wurde am 1. Mai 1902 gelegt.
Innen befindet sich ein Gnadenbild – eine Pietà – über dem Altar sowie ein rundes Mosaikbild der schmerzhaften Mutter Gottes über dem Portal.
Die Kapelle wurde 1903 bzw. 1905
(z. B. Glocke geweiht) feierlich eingerichtet und erlebte später Renovierungen (z. B. 1975–1990).

Architektur
Die Kapelle besitzt einen achteckigen Grundriss im neuromanischen Stil. Beim Bau verwendete man lokale Sandsteine aus Malscher Steinbrüchen.
Durch das große Fenster im Chor und die klare Form strahlt der Raum Ruhe und Andacht aus.
Es finden ca. 30 Personen Platz in der Kapelle.

Wallfahrten
Die Letzenbergkapelle ist ein aktiver Wallfahrtsort mit regelmäßigen Gottesdiensten und Festen:
Frühjahrswallfahrt:
Prozession aus Malsch zur Kapelle mit Eucharistiefeier
Herbstwallfahrt / Patrozinium: Festgottesdienst
Pferde- und Tierwallfahrt: Wortgottesdienst und Segnung von Pferden, Tieren und Menschen
Zudem finden oft im Sommer Wander- und Gebetsgruppen den Weg hinauf, z. B. über den Kreuzweg mit 14 Bildstationen.